Klimaschutzmanager/in: Infos für Bürger Online
Haben Sie Fragen rund um das Thema Energieberatung, zu passenden Förderprogrammen oder einfach ganz allgemein zum Thema Klimaschutz. Melden Sie sich gerne bei dem Klimaschutzmanagement unserer Gemeinde unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 06154-808 340.
Hier finden Sie alle Infos zum:
Klimaschutz-Aktionsplan der Gemeinde Roßdorf
Formblatt für Vorschläge zur Aufnahme in die Klimaschutz-Aktionsplan-Datenbank
Vorstellung_KS-AP_2024_der_Gemeinde_Rodorf_UKBV.pdf
KSM_KAM_KlimaUmweltAusschuss_Rossdorf.pdf
2025_Energieberaterliste_Roßdorf.pdf
Vorstellung_2025-12-08_UKBV_-_KSM_Roßdorf.pdf
Fortschreibung_des_integrierten_Klimaschutzkonzeptes.pdf
Klimaschutzkonzept der Gemeinde Roßdorf
Hier finden Sie die Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes (bitte klicken) der Gemeinde Roßdorf mit Stand 09/2021.
Ebenfalls finden Sie hier das integrierte Klimaschutzkonzept für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und seine kreisangehörigen Kommunen.
Vorhabeninformation zum Klimaschutzmanagement für die Gemeinde Roßdorf
Vorhabentitel: „KSI:Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement zur Fortführung der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Roßdorf“
Laufzeit: 14.05.2025 – 13.05.2027
Beteiligte Partner:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Nationale Klimaschutzinitiative
- Projektträger Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Förderkennzeichen: 67K14183-1

Ziele und Inhalt:
Die Gemeinde Roßdorf unterstützt aktiv die Bemühungen der Bundesregierung zum Klimaschutz und fühlt sich verpflichtet, ihren Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele zu leisten. Ziel der Gemeinde ist es, langfristig den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen deutlich zu senken, sowie den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern.
Hierfür ist es erforderlich, dass die nachfolgend genannten Maßnahmen im Bewilligungszeitraum vom Klimaschutzmanagement angegangen und so weit als möglich umgesetzt werden. Dabei hat das Klimaschutzmanagement in vielen Fällen eine initiierende, organisatorische oder beratende Rolle.
Damit tatsächlich Energie- und CO2-Einsparungen realisiert werden können, müssen konkrete – oftmals investive – Projekte von Dritten umgesetzt werden. Eine fundierte Abschätzung der von Dritten zu tätigenden Investitionskosten ist an dieser Stelle nicht möglich. Viele der Maßnahmen laufen kontinuierlich, so dass während des Bewilligungszeitraums mit der Umsetzung begonnen werden kann, die Maßnahmen aber auch darüber hinaus kontinuierlich weiterlaufen sollen.
Da viele der Maßnahmen Beratungs- und Informationsmaßnahmen sind, können keine direkten Wirkungen auf die CO²-Minderungen zugeordnet werden. Die indirekt hervorgerufenen Effekte übersteigen die direkten jedoch deutlich, wenn es gelingt, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu motivieren.
Die gesamten Minderungspotenziale für die Gemeinde Roßdorf bis zum Jahr 2030 liegen laut dem AKTIV-Szenario des Energie- und Klimaschutzkonzepts bei ca. 45.800 t CO²/a.
Folgende 14 Maßnahmen sind u.a. vorgesehen:
Maßnahme 1 : Klimaschutzbildung in Schulen fördern
Zusammenarbeit mit Schulen im Thema Klimaschutz anregen.
Themen: Energieeinsparungen, Energiegewinnung, Mobilität, Verbrauchsreduzierung, Natur-, Klima-, Gewässerschutz, …
Ziel: Infoveranstaltungen in Schulen fachlich begleiten
Maßnahme 2: Gebäudescan mit Wärmebildkamera anbieten
Gebäudeschwachstellen-Analyse mit Wärmebildkamera anbieten.
Festpreis mit externem DL vereinbaren und Immobilienbesitzern anbieten.
Ziel: Hausuntersuchungen mit Wärmebildkameras an privaten Gebäuden organisiert und Immobilienbesitzern angeboten
Maßnahme 3: Kommunale Energieberatung anbieten
Niederschwellige Energieeinspar- und Sanierungs-Erstberatung für Bürger anbieten. Feste Zeiten an neutralem Ort oder vor Ort. Festpreis mit externem DL vereinbaren und Bürgern anbieten.
Ziel: Bürgern ein kontinuierliches Beratungsangebot angeboten
Maßnahme 4 : Fachvorträge und Informationsveranstaltungen zu Energie- und Klimaschutzthemen organisieren
Niederschwellige Energieeinspar- und Sanierungsberatung als Event mit Handwerkern, Energieberatern, Bankern, etc. organisieren. -> Vorträge mit Info´s zu Sanierungen, Fördermöglichkeiten, Finanzierungen, energetische Sanierungen, Heizung, PV, geringinvestive Maßnahmen, Mobilität,...
Ziel: Infoveranstaltungen für Bürger organisiert und begleitet
Maßnahme 5: Klimarelevanzprüfung für GVE/GVO-Anträge und Beschlussvorlagen einführen
Einführung einer Klimarelevanzprüfung („Klimacheck“) für Beschlussvorlagen zur Vermeidung negativer Auswirkungen.
Ziel: Vorlage eingeführt
Maßnahme 6: Adaptive LED-Straßenbeleuchtung nachrüsten
Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED´s. Adaptive Steuerungen vorsehen und Umsetzung koordinieren.
Ziel: Straßenbeleuchtung kontinuierlich umgerüstet
Maßnahme 7: Straßenbeleuchtungen begutachten und Abschaltungen/Reduzier-ungen erhöhen
Ganznächtig brennende Straßenbeleuchtung reduzieren. Straßenzüge begehen lassen und Umsetzung vorantreiben.
Ziel: Abschaltungen realisiert
Maßnahme 8: Schwimmbad-Nachtabdeckung installieren
Nachrüstung einer nachts zu schließenden Schwimmbad-Abdeckung (Folie) anregen und Umsetzung vorantreiben. -> Bis zu 80% Energieeinsparung, Wärme, Wasser und Chemie
Ziel: Abdeckung installiert
Maßnahme 9: Innerörtliche Radwege ausbauen
Vermehrte Ausweisung von Radwegen im Gemeindegebiet und bauliche Anpassung (bevorzugte Straßennutzung).
Ziel: Radwege im Gemeindegebiet ausgewiesen und bauliche Anpassung umgesetzt
Maßnahme 10: Aktionstag Elektro-Mobilität organisieren
Elektro-Mobilitäts-Aktionstag gestalten und organisieren:
E-KFZ, E-Bikes, E-Roller, ... -> Ansehen, Anfassen, Ausprobieren
Ziel: Aktionstag organisiert
Maßnahme 11: Mentoring-Aufgaben
Interne und externe Vermittlung von klimarelevanten Themen, z.B. Informationsaustausch und Wissenstransfer an Gemeindemitarbeiter, Schüler, Kindergartenkinder, Immobilienbesitzer, Firmen, etc.
Ziel: Verbreiterte Basis des Klimaschutzgedankens in der Gemeinde
Maßnahme 12: Klimaschutz-Controlling
Regelmäßige Treffen des Kommunalen-Klimaschutz-Teams vorbereiten und koordinieren. Vorstellung und Steuerung der vorgeschlagenen Vorhaben und Ideen.
Ziel: Aufgaben des Kommunalen-Klimaschutz-Teams etabliert
Maßnahme 13: KSM-Verstetigungsstrategie
Sicherstellung des regelmäßigen Austausches mit Vorgesetzten, Fachabteilungen, Gremien und dem Kommunalen-Klimaschutz-Team. Veröffentlichung Klimaschutz-relevanter Themen im regionalen Anzeigenblatt und den Internetmedien.
Ziel: Kontinuierliche Klimaschutzarbeit in Wirken und Tun der Verwaltung und Gremien etabliert
Maßnahme 14: KSM-Vernetzung
Zusammenarbeit mit Landkreis, Gemeinden, Interessengruppen, Bürgern, etc. verstärken und fördern.
Ziel: Verstärkte Zusammenarbeit auf breiter Basis
Link zur web-Seite der Nationalen Klimaschutzinitiative:
- klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
„Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“



